AC ist das Kürzel für Wechselstrom (engl. für alternating current). Wechselstrom ändert seine Polarität in regelmäßigen Abständen.

Mittels Sonneneinstrahlung produzieren die Module einer Photovoltaikanlage Gleichstrom, der mit dem Kürzel DC bezeichnet wird (engl. für direct current). Diesen wandelt ein Wechselrichter in AC-Wechselstrom. Dies ist nötig, um den in einer Photovoltaikanlage erzeugten Strom im gängigen Stromnetz zu nutzen beziehungsweise um den Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen.

ist eine Kenngröße für Wechselrichter, auch Inverter genannt. Diese Kenngröße bezeichnet das Leistungsvolumen des Wechselrichters, Gleichstrom der Photovoltaik-Anlage in einspeisefähigen Wechselstrom zu transformieren. Die AC-Nennleistung wird aus Gründen der besseren Verständlichkeit oftmals auch als Ausgangsleistung eines Wechselrichters bezeichnet.

Die Leistung einer Photovoltaikanlage ist abhängig vom Wirkungsgrad des Wechselrichters. Dieser liegt bei modernen Modellen in der Regel über 96 Prozent. Je höher der Wirkungsgrad, desto besser und effizienter die AC-Nennleistung einer Photovoltaikanlage.

lässt sich in die finanzielle und die energetische Amortisationszeit unterteilen.

Die finanzielle Amortisationszeit (oder "monetäre Amortisationszeit") bezeichnet den Vorgang der Deckung von Investitionskosten für den Betrieb und die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage. Demzufolge versteht man unter Amortisationszeit den Zeitraum der nötig ist, um alle anfänglichen und laufenden Kosten zu decken. Dies beinhaltet die Einsparungen beim Eigenverbrauch, die garantierte Einspeisevergütung und Zinszahlungen bei Inanspruchnahme einer Solarfinanzierung.

Der Zeitraum der Photovoltaik Amortisation variiert regional. Die jährliche Sonnenscheindauer in Norddeutschland ist geringer als im Süden. Dies hat zur Folge, dass der Zeitraum zur Kostendeckung im Norden etwas länger ist als im Süden. Als Faustregel kann bei der heutigen garantierten Einspeisevergütung und den Anreizen zum Eigenverbrauch mit einer Amortisationszeit von 13 - 16 Jahren gerechnet werden.

Die energetische Amorisationszeit benennt den Zeitraum, ab dem eine Photovoltaikanlage soviel Energie erzeugt hat, wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Im Durchschnitt bewegt sich die energetische Amortisationszeit zwischen 2 bis 5 Jahren.

einer Photovoltaikanlage ist laut der Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2009, kurz EEG 2009, festgehalten im Paragraph 3 Nr. 2, als derjenige, der unabhängig vom Eigentum die Anlage für die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien nutzt. Der Erwerber einer EEG-Anlage wird deshalb nur und erst dann Berechtigter der Photovoltaik Einspeisevergütung, wenn er auch den Anlagenbetrieb übernimmt.

Der Anlagenbetreiber hat Anspruch auf unverzüglichen und vorrangigen Anschluss der PV-Anlage an das Stromnetz. Darüber hinaus hat er zudem Anspruch auf eine unverzügliche und vorrangige Abnahme des gesamten zur Einspeisung angebotenen Stroms aus seiner Photovoltaik-Anlage sowie dessen Übertragung und Verteilung. Diese Angaben aus dem EEG 2009 gelten für alle Betreiber einer Anlage auf Basis von Erneuerbarer Energie.

Damit eine Photovoltaikanlage maximale Erträge erwirtschaften kann, muss sie möglichst permanent und störungsfrei Strom produzieren. Daher ist eine effektive Überwachung Ihrer Photovoltaikanlage mit einem Datenlogger sehr empfehlenswert. Dadurch erhalten Sie eine präzise und effiziente Kontrolle aller relevanten Daten Ihrer Solarstromanlage.

Die Kontrolldaten lassen sich über den eigenen PC, das Laptop oder das Smartphone über das Internet abrufen.

Zusätzlich erhalten Sie auch Fehlermeldungen - je nach Wunsch per SMS oder Mail. So können Sie oder der Fachbetrieb, der die Anlage per Fernwartung kontrolliert jederzeit schnell auf Störungen reagieren und mögliche Ertragsausfälle so gering wie möglich halten.

Sie ist eine wenige Millionstel Millimeter dicke, hochtransparente Schicht auf einer Solarzelle, die Lichtreflexionen oder Einstrahlverluste verhindert. Ziel ist es, durch diese Schicht eine höchstmögliche Einstrahlung zu erzielen und eine maximale Stromausbeute der Solarzelle zu garantieren.

Für den eigentlichen Prozess der Stromerzeugung innerhalb einer Solarzelle ist die Antireflexschicht aber nicht von Bedeutung. Jedoch sorgt sie dafür, dass mehr Licht ins Innere einer Solarzelle eindringt. Damit ist sie bedingt auch mitverantwortlich für den Wirkungsgrad der Solarzellen und damit einer Photovoltaikanlage. Zudem verhindert sie, dass von Solaranlagen Blendwirkungen auftreten.

bezeichnet die Montage einer Photovoltaikanlage auf geneigten Hausdächern. Im Gegensatz zur Indachmontage werden die Module mittels Montagegestell auf dem Dach befestigt. Solche Anlagen werden auch als Aufdachanlage bezeichnet. Diese Montageweise ist die am häufigsten durchgeführte Montageart.

Die Aufdach-Montageweise wird insbesondere bei bestehenden Dächern gewählt und ist in der Regel günstiger als die Indach-Lösung.

Aufdachanlagen können auch zur Besicherung eines Bankkredites, der zur Finanzierung der PV-Anlage dient, herangezogen werden, da sie nicht Teil der Immobilie sind. Indachanlagen sind Teil der Immobilien und können nicht als Sicherheit gegenüber der Bank dienen.

ist das Halterungssystem für Photovoltaikanlagen auf einem Flachdach oder einer Freiflächenanlage. Die Photovoltaik Aufständerung soll dafür sorgen, dass die Photovoltaikanlage in einem passenden Winkel und der möglichst idealen Ausrichtung zur Sonne einen maximalen Ertrag liefert.

Die Solarmodule werden in hintereinander angeordneten Reihen auf ein Untergestell oder Konsolen / Wannen montiert. Der Reihenabstand richtet sich dabei nach der Höhe der Module vom Boden.

Konsolen sind kostengünstig und schnell montiert. Die Module werden dabei aber nicht optimal hinterlüftet, so dass geringe Leistungsverluste auftreten können. Alu-Konstruktionen können auch noch durch Verstellen des Neigungswinkels dem Jahresverlauf angepasst werden.

Bei bestehenden Dachflächen bietet sich eine lose Befestigung auf der Dachoberfläche an; dabei wird die Dachhaut nicht durchbrochen. Das Montagegestell wird dabei so weit beschwert, dass der Generator sturmsicher auf der Dachfläche aufliegt. Vor einer solchen Dachmontage muss sowohl die statische Belastbarkeit des Daches sorgfältig geprüft als auch die Sturmfestigkeit fachkundig geplant werden.

entsteht bei der Übertragung von Energie mit Hilfe von Wechselstrom. Blindleistung bezeichnet dabei (im Unterschied zur Wirkleistung) eine elektrische Energiemenge pro Zeit, die nicht verbraucht werden kann.

Für Betreiber einer Photovoltaikanlage, die ihren Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen, hat Blindleistung Einfluss auf die Wahl des Wechselrichters. Laut Mittelspannungsrichtlinie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft müssen Photovoltaikanlagen seit Juli 2010 Blindleistung bereitstellen können, sofern diese auf der Mittelspannungsebene Strom einspeisen.

oder auch Überspannungsschutz für eine Photovoltaikanlage: Darunter versteht man die Absicherung gegen Schäden durch Blitzschlag.

Ob eine neue PV-Anlage bei einem Gebäude mit einer bestehenden Blitzschutzanlage (BSA) durch zusätzliche Blitzschutzmaßnahmen abgesichert werden muss, liegt u.U. im Ermessen von Eigentümern oder Versicherungen. Bei Gebäuden mit BSA kann es vorkommen, dass durch die Montage der PV-Anlage der vorhandene Blitzschutz des Gebäudes beeinträchtigt oder unwirksam wird.

Auszug aus dem ABB-Merkblatt 11 Blitzschutz von Photovoltaikanlagen: „PV-Anlagen können sowohl durch direkte als auch durch nahe Blitzeinschläge gefährdet werden. Durch die dabei auftretenden hohen Spannungen und sehr großen Ströme entstehen elektrische und magnetische Felder, die PV-Anlagen stark bedrohen…Generell erhöht eine PV-Anlage nicht die Gefahr eines Blitzschlags. Durch die PV-Anlage wird die Höhe des Gebäudes nicht oder nur unwesentlich verändert… Im Falle von Flachdächern ist jedoch festzustellen, dass Blitzeinschläge hier bevorzugt aus der Dachfläche herausragende Dachaufbauten treffen, beispielsweise also die PV-Module… Dies gilt es zu verhindern. Der Blitzschutz für eine PV-Anlage erfordert einen Schutz gegen direkte Blitzeinschläge (Äußerer Blitzschutz) und weitergehende Überspannungs-Schutzmaßnahmen zum Schutz der Anlagenkomponenten (Innerer Blitzschutz). Die PV-Anlagen können grob unterteilt werden in diejenigen, für die ein Schutz vor direkten Blitzeinschlägen möglich ist oder bereits existiert (es sind also keine direkten Blitzeinschläge möglich), und solche, die nicht in einem Schutzbereich stehen, damit also direkten Blitzeinschlägen bzw. erheblichen Blitzteilströmen ausgesetzt sind. Weist das Gebäude bereits einen Äußeren Blitzschutz auf, so muss sich die PV-Anlage darin anpassen. Dies gilt insbesondere auch für Gebäude der öffentlichen Hand, bei denen…ein Blitzschutzsystem gefordert wird (z.B. Landesbauordnungen),…“

Die Bundesnetzagentur ist das staatliche Organ zur Energieregulierung gemäß Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vom Juli 2005. Energieregulierung geschieht durch die Überwachung der Netzbetreiber in Deutschland in Zusammenarbeit mit den Landesregulierungsbehörden. Ziel hierbei ist es, die richtigen Voraussetzungen für mehr Wettbewerb auf den Gebieten der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energielieferungen zu schaffen.

Die Behörde ist zuständig für den Wettbewerb in den Bereichen Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnverkehr. In Bezug auf die Photovoltaikanlage und den Betreiber einer Anlage heißt dies unter andrem, dass die Bundesnetzagentur die Entgelte der Einspeisung (Einspeisevergütung für Photovoltaik) festlegt, überwacht und genehmigt, den Zugang zum Stromnetz ermöglicht und überwacht sowie die Rahmenbedingungen für die Stromlieferung eines Betreibers festlegt.

Jeder Betreiber einer Photovoltaikanlage hat seine Anlage der Bundesnetzagentur daher zu melden.

ist ein bestimmender Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage. Ein exakt südlich ausgerichtetes Dach (0° bzw. 180°) ist der Idealfall, da so über den Tagesverlauf die meiste Energie die Solarmodule erreicht.

Durch den unterschiedlichen Sonnenstand kann der optimale Photovoltaik Ertrag selbst bei exakter Südausrichtung der Solarmodule im Prinzip nur einmal am Tag erzielt werden. Allerdings sind die Verluste, die durch Abweichungen der Himmelsrichtung und der Neigung der Photovoltaik Module entstehen, geringer als gemeinhin angenommen. So können selbst bei Abweichungen von der Südausrichtung bis zur reinen Ost- oder Westausrichtung noch Erträge von 80 bis 90 % erzielt werden, wenn der flachere Neigungswinkel entsprechend berücksichtigt wird.

Die Dachausrichtung sollte also Teil einer ganzheitlichen Standortanalyse sein und nicht zwangsläufig als Ausschlusskriterium dienen.

bezeichnet einen Montagevorgang, bei dem die Dachhaut für die Installation einer Photovoltaik Anlage mit Schrauben oder anderen Befestigungslösungen durchstoßen wird. Dies ist in der Regel bei Schrägdächern der Fall, um aufdach montierte Solarmodule fest mit der Dachunterkonstruktion zu verankern.

Für Flachdächer entwickeln verschiedene Hersteller Photovoltaik Montagesysteme, die ohne Dachdurchdringung auskommen um eine mögliche Beschädigung der Dachhaut im Vorfeld auszuschließen. Herausforderung bei der Dachdurchdringung ist es, die Dichtigkeit der Dachhaut zu gewährleisten.

beschreibt eine von mehreren Möglichkeiten zur Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Gebäudedach. Während Solarmodule bei der Aufdachmontage mittels eines Gestells auf einem Dach befestigt werden, montiert man diese bei der Dachintegration innerhalb der Dachfläche. Die Module werden hierbei direkt in die Dachhaut integriert und ersetzen eine vorhandene Dacheindeckung.

Bei der Dachintegration sollte man beachten, dass die Hinterlüftung der Solarmodule eventuell beeinträchtig werden kann, was den Wirkungsgrad reduziert. Viele Hersteller berücksichtigen diesen Aspekt bereits, jedoch ist eine Analyse der Gegebenheiten vor Ort empfehlenswert. Eine mangelnde Hinterlüftung führt zur Aufheizung des Moduls und damit zur Reduzierung des Wirkungsgrades der Module.

Indachanlagen sind Teil der Immobilien und können daher nicht als Sicherheit gegenüber der Bank für einen Photovoltaik-Kredit dienen.

Ein Sammelbegriff für die Integration von Photovoltaikanlagen in Gebäudeteile wie Dach oder Fassade ist "GIPV" - "Gebäudeintegrierte Photovoltaik" (engl. BIPV - "building-integrated photovoltaics").

bezeichnet die maximale Widerstandskraft eines Daches. Neben dem Eigengewicht muss eine Dachkonstruktion auch Lasten durch Regen, Wind oder Schnee aushalten. Bei Flachdächern kommen beispielsweise Lasten durch Bebauung oder Begrünung und zusätzliche Wind-Druck- und –Soglasten hinzu. Entsprechende regionale Wind- und Schneelasttabellen geben Auskunft über die zu erwartenden Einflüsse auf ein Dach.

Die Dachlastreserve gibt an, wieviel Last ein Dach noch zusätzlich tragen kann. Bei der Installation einer Photovoltaikanlage ist die Dachlast ein wichtiger Faktor in der Planung. Grob geschätzt kann man von einer durchschnittlichen Dachlast von 20 kg/m2 ausgehen.

ist die Abkürzung für Gleichstrom. Gleichstrom ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Richtung und Stärke nicht ändern. Erzeuger von Gleichstrom ist unter anderem die Solarzelle. Ein Wechselrichter wandelt diesen Gleichstrom in Wechselstrom (AC - alternating current) um, damit der erzeugte Strom ins allgemeine Netz eingespeist werden kann. Die entsprechende Umwandlungskapazität des Wechselrichters bezeichnet man als AC- bzw. DC- Nennleistung.

auch Eingangsleistung genannt, ist einer mehrerer Kennwerte, welche die Effektivität eines Wechselrichters bei der Umwandlung von Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) angeben. Die DC Nennleistung eines Wechselrichters sollte der Generatorleistung einer Photovoltaikanlage entsprechen. Weitere wichtige Kennwerte sind der Wechselrichter Wirkungsgrad und die AC Nennleistung.

Der Strom aus einer Photovoltaikanlage kann entweder komplett ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden, oder selbst verbraucht werden. Bis zum April 2012 gab es für diesen Eigenverbrauch verschiedene Entgeltstufen in der Photovoltaik Einspeisevergütung: einen Eigenverbrauchsanteil von bis zu 30% des erzeugten Stroms oder mehr als 30% des Stromes. Die Vergütung betrug für Kleinanlagen bis 30 kWp Leistung 12,36 Cent bei einem Eigenverbrauch von bis zu 30% und 16,74 Cent bei mehr als 30% Eigenverbrauch. Derzeit können Anlagenbetreiber mit einer Anlagengröße 10 kWp 25 Cent/kWh liegen und sich jährlich um mehrere Prozent erhöhen, steigert die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage deutlich.

Energieversorger sind gesetzlich verpflichtet, Strom aus Erneuerbaren Energien abzunehmen und zu vergüten. Die Höhe dieser Einspeisevergütung (Cent je kWh) ist im Erneuerbaren-Energien-Gesetz im Teil 3 geregelt.

Die Einspeisevergütung ist bei Photovoltaik Anlagen gestaffelt nach Anlagetyp (an / auf Gebäuden & Freiflächenanlagen) und Anlagengröße. Bei Anlagen bis 500 kWh besteht ein Vergütungsanspruch für den Eigenverbrauch.

Der Zeitraum für die Zahlung der Einspeisevergütung beträgt 20 Kalenderjahre zuzüglich der verbliebenen Monate im Jahr der Inbetriebnahme. Die Degression regelt die jährliche Kürzung der Einspeisevergütung.

misst die Energiemenge (kWh), die von einer Photovoltaikanlage erzeugt und ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz schreibt einen Einspeisezähler (Bezeichnung im EEG: "Messeinrichtung") für alle netzgekoppelten Photovoltaikanlagen verpflichtend vor.

Der Einspeisezähler ist die Grundlage für Abrechnung der Einspeisevergütung mit dem Netzbetreiber. Die Kosten für einen Einspeisezähler trägt laut §13 Absatz 1 EEG der Anlagenbetreiber. In der Praxis gibt es nur noch 1 Modell, wonach ein Einspeisezähler vom Netzbetreiber gegen ein Entgelt gemietet wird.

darunter versteht man meist ein Unternehmen, das entweder elektrische Energie erzeugt und über das öffentliche Stromnetz verteilt oder die Versorgung mit Erdgas oder Wärme betreibt. Das EVU ist oft Betreiber und Eigentümer des Energieverteilungsnetzes (Stromnetz, Gasnetz, Fernwärmenetz) und wird daher auch als Netzbetreiber bezeichnet.

Der Wechselrichter, Herzstück einer Photovoltaik-Anlage, sorgt für die Wandlung des Gleichstroms in Wechsel- oder Starkstrom (3-phasiger Drehstrom). Je höher der Wechselrichter Wirkungsgrad, desto mehr Strom kann genutzt und eingespeist werden. Fachleute unterscheiden den Spitzenwirkungsgrad, den europäischen Wirkungsgrad und den Gesamtwirkungsgrad.

Der Spitzenwirkungsgrad und der europäische Gesamtwirkungsgrad geben die Leistungs#stärke vom Wechselrichter an. Der Spitzenwirkungsgrad bezeichnet hierbei den maximalen Wirkungsgrad unter optimalen Bedingungen. Der europäische Wirkungsgrad liefert wesentlich mehr Informationen über die tatsächliche Leistung des Spannungsumwandlers, denn die optimale Leistung wird in der Praxis nicht oder nur für kurze Zeiträume erzielt, denn der Wirkungsgrad ist kein einheitlicher Wert, sondern ändert sich beständig. Meist arbeitet der Wechselrichter im Teillastbetrieb. Der europäische Wirkungsgrad ergibt sich aus der Berechnung des Durchschnitts der Wechselrichter-Leistung unter unterschiedlichen Belastungen und Bedingungen.

Dieser Wechselrichter Wirkungsgrad gibt ein repräsentativeres Leistungsbild ab. Ein Manko ist, dass nicht definiert ist, welche Eingangsspannung hierbei genutzt werden muss. "Europäisch" ist dieser Wirkungsgrad, weil die Tests die Standardbedingungen in unseren Breiten berücksichtigen. Es gibt auch den kalifornischen Wirkungsgrad, der in sonnenintensiveren Regionen zur Geltung kommt.

Der europäische Wechselrichter Wirkungsgrad ist Fachleuten noch nicht exakt genug.

Daher soll der Gesamtwirkungsgrad in Zukunft den europäischen Wirkungsgrad ergänzen oder als Norm sogar ersetzen. Hierbei werden insgesamt 20 verschiedene Spannungszustände gemessen, wodurch sich ein noch realistischeres Leistungsmuster widerspiegeln lässt. Einigen Fachleuten ist dies allerdings noch nicht ausreichend. Die Techniker des Fachmagazins Photon haben daher einen eigenen Wechselrichter Test entwickelt - woraus der "Photon Wirkungsgrad" abgeleitet wird.

Hierzu werden unter anderem unter Laborbedingungen die gesamten Leistungsbereiche der Eingangsspannung betrachtet, um so ein tatsächliches Wechselrichterverhalten zu kreieren und ein exaktes Bild vom Wechselrichter-Wirkungsgrad zu erhalten. In jedem Fall ist der Wechselrichter-Wirkungsgrad wichtig, um nicht nur über die Leistungskapazität zu informieren, sondern auch über den Kosten-Nutzen-Faktor.

Denn wenn ein 5 Kilowatt Wechselrichter mit einem Wirkungsgrad von 97 Prozent durchschnittlich 30 - 150 Kilowattstunden an Strom nicht umwandeln kann, summiert sich dieser Betrag bei einem Wechselrichter Wirkungsgrad von 90 Prozent auf 500 Kilowattstunden im Jahr. Anhand dieses Beispiels aus der Photon 06/2010 verliert man somit mit einem Wechselrichter Wirkungsgrad von 90 Prozent knapp 4.300 Euro an Einspeisevergütung über den gesamten Vergütungsraum im Gegensatz zu circa 1285 Euro bei einem effizienteren Wechselrichter - eine Differenz von 3000 Euro.

gehört zu den üblichen Standardtestverfahren, um die Nennleistung von Solarzellen und Solarmodulen zu bestimmen. Beim Flash Test werden zunächst einzelne Solarzellen mit einem kurzen Lichtblitz für wenige Millisekunden mit einer Stärke von 1000 W/qm² beblitzt. Das Spektrum des Lichtblitzes bewegt sich dabei möglichst nahe an dem der Sonne.

Aus der abgegeben Leistung wird die Nennleistung der Solarzelle bestimmt. Aus Solarzellen mit einer identischen Nennleistung werden dann Solarmodule gefertigt. Die Solarmodule werden in einem folgenden Schritt einem weiteren Flash Test unterzogen und mit den Angaben auf dem Modul verglichen, um die angegebene Nennleistung zu bestätigen.

meint die Energiemenge, die von der Sonne ausgehend auf der Erdoberfläche auftrifft. Der Wert wird in Watt pro Quadratmeter (W/m²) angegeben und bezieht sich auf eine Einstrahlungsdauer von 1 Sekunde.

Die Globalstrahlung wird von der Bewölkung beeinflusst. Bei wolkenlosem Himmel treffen in einer Sekunde rund 1.000 W/m² auf die Erdoberfläche. Bei bedecktem Himmel kann der Wert bis auf 50 W/m² und darunter sinken. Die Globalstrahlung ist deshalb als Summe aus direkter und diffuser Strahlung definiert. Sie unterscheidet sich damit von der Solarkonstante. Die Globalstrahlung beeinflusst in direktem Maße den Ertrag einer Photovoltaikanlage (neben technischen Faktoren und Ausrichtung der Anlage zur Sonne). Die Jahressumme für 2010 variiert in Deutschland zwischen 982 kWh/m² und 1.191 kWh/m² je nach Region. Der Deutsche Wetterdienst weist in Karten die monatlichen und jährlichen Summen der Globalstrahlung aus.

wird nach der Installation des Netzanschlusses der Photovoltaikanlage und dem Anschluss des Einspeisezählers vom Elektriker ausgefüllt. Dieser misst die technischen Parameter der Anlage und vermerkt sie zusammen mit elektrischen Messwerten im Protokoll. Mithilfe der Messwerte wird überprüft, ob die Anlage den Normen für "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" entspricht. Dies sind die Normen VDE 0100 Teil 610 und BGV A2.

Es werden Informationen wie beispielsweise der Erdungs- und Isolationswiderstand, die Generator-Leerlaufspannung, der Kurzschlussstrom für jeden Strang sowie der Spannungsabfall festgehalten. Informationen zu den einzelnen Punkten eines Inbetriebabnahmeprotokolls für Photovoltaik erhalten Sie beim Fachbetrieb vor Ort. Falls die Photovoltaikanlage später erweitert oder verändert wird, müssen die Werte neu überprüft und das Protokoll erneut ausgefüllt werden.

Das Inbetriebnahmeprotokoll ist die Versicherung des Netzbetreibers gegenüber dem Betreiber der Photovoltaikanlage. Der Elektriker nimmt dadurch die Photovoltaik Anlage und alle Installationen ab und die Stromproduktion kann beginnen.

Falls bei der Abnahme ein Montage- oder Installationsfehler festgestellt wird, muss der Photovoltaik-Fachbetrieb, der für die Montage beauftragt wurde, diesen Fehler beheben. Wenden Sie sich dann möglichst schnell an den Betrieb, damit die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlagen nicht allzu lange verzögert wird.

Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. gibt ein Informationsblatt zum Thema heraus, in dem Sie auch ein Mustervorlage des Inbetriebnahmeprotokolls für Photovoltaikanlagen finden.

Eine Photovoltaik Anlage im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 §3 Nr. 5 gilt als "in Betrieb gesetzt", nach Herstellung der technischen Betriebsbereitschaft der Anlage…; die technische Betriebsbereitschaft setzt voraus, dass die Anlage fest an dem für den dauerhaften Betrieb vorgesehenen Ort und dauerhaft mit dem für die Erzeugung von Wechselstrom erforderlichen Zubehör installiert wurde.

Nicht erforderlich für den Inbetriebnahmezeitpunkt ist die Mitwirkung des Netzbetreibers, der Anschluss eines Wechselrichters oder die Anmeldung zum Netzanschluss. Auch die Netzverträglichkeitsprüfung, das Verlegen von Netzanschluss und Anschlussleitungen und die Einspeisung des Stroms in ein Stromnetz sind nicht erforderlich. (Hinweispapier Clearingstelle EEG August 2010).

Der Inbetriebnahmezeitpunkt einer Photovoltaik Anlage ist für die Höhe der Einspeisevergütung relevant. Als Nachweis für den Inbetriebnahmezeitpunkt kann ein Foto oder ein Inbetriebnahmeprotokoll dienen.

Die Leistung von Photovoltaikmodulen wird standardmäßig in der Größe Kilowatt-Peak, abgekürzt als kWp, angegeben. Dabei geht man von einer möglichen Maximalleistung eines Solarmoduls bei einer Sonneneinstrahlung von 1000 W/m² und einer Modultemperatur von 25 Grad Celcius und einer atmosphärischen Massenzahl AM von 1,5 (Dies sind standard test conditions – STC). Dies ermöglicht die Vergleichbarkeit der Solarmodule verschiedener Hersteller.

Mit den Angaben über die Leistung von Modulen und deren Anzahl lässt sich die Nennleistung einer Photovoltaik Anlage ermitteln.

gehört zu den wichtigen Kennwerten eines Solarmoduls. Verbindet man beide Pole ohne Widerstand miteinander ("Kurzschluss"), ist der Kurzschlussstrom messbar. Der Kurzschlussstrom ist direkt von der Bestrahlungsstärke abhängig. Im Gegensatz zur Leerlaufspannung, bei der die Spannung maximal und die Stärke bei null liegt, ist die Stärke beim Kurzschlussstrom maximal und die Spannung minimal. In beiden Fällen ist die Leistung der Photovoltaikanlage Null.

(angegeben in Uoc / Volt) bezeichnet die Spannung am Ausgang einer Spannungsquelle, an der kein Verbrauch wie z.B. an einem Wechselrichter anfällt - es fließt also kein Strom. Die Leerlaufspannung ist die Maximalspannung eines Moduls und ein wichtiger Kennwert eines Solarmoduls neben dem Kurzschlussstrom.

Bei der Produktion von Solarmodulen kommt es herstellungsbedingt zu Unterschieden in der angegebenen Nennleistung, die nicht völlig ausgeschlossen werden können. Das bedeutet, dass ein Modul in der Praxis mehr oder weniger Leistung erbringt, als es sollte. Der Begriff Leistungstoleranz drückt diese Unterschiede in Prozent aus.

Die Varianz liegt im Mittel bei ungefähr drei Prozent oberhalb oder unterhalb der Nennleistung - dann als positive (plus-) oder negative (minus-) Leistungstoleranz bezeichnet. Auch eine doppelseitige Leistungstoleranz von bspw. drei Prozent plus und minus ist möglich. Ein Modul mit einer Nennleistung von 200 Watt Peak und einer Leistungstoleranz von minus drei Prozent erbringt also eine Mindestleistung von 196 Watt Peak.

Eine negative Leistungstoleranz sollte allerdings nicht mehr toleriert werden.

bezeichnet den Betriebszustand einer Solarzelle, an dem diese ihre maximal mögliche Leistung abgibt. Dieser Punkt ist mathematisch definiert als Produkt aus Kurzschlussstrom und Leerlaufspannung der Solarzelle. Folglich ist der Maximum Power Point kein konstanter Wert. Er ändert sich in Solarzellen fortlaufend und wird beeinflusst von der Strahlungsintensität und Zelltemperatur.

Damit Solarmodule möglichst konstant am Maximum Power Point arbeiten, wurden technische Lösungen entwickelt (Maximum Power Point Tracking), die fortlaufend mit Hilfe von Mikroprozessoren den jeweils aktuellen Maximum Power Point errechnen und die Leistungsdaten der Solarzellen danach ausrichten.

MPP Tracker werden in Wechselrichtern verbaut. Entwickelt werden auch Solarmodule mit integriertem MPP Tracker, um Verschattung von Photovoltaik besser ausgleichen zu können.

gibt an, wieviel Sonnenenergie Solarmodule in nutzbaren Strom umwandeln. Der Modulwirkungsgrad wird meist in Prozent unter Berücksichtigung von Laborbedingungen (STC - Standard Test Conditions) angegeben und variiert in der tatsächlichen Nutzung. Bei einem Modulwirkungsgrad von 20 % würde ein Fünftel der einstrahlenden Energie zu elektrischer Leistung. Der Modulwirkungsgrad ist als solcher nicht an eine bestimmte Fläche gebunden, sondern modulspezifisch. Aktuelle Modulwirkungsgrade bewegen sich in einem Bereich von sechs bis zwanzig Prozent, je nach Art des Solarmoduls.

Der Modulwirkungsgrad lässt sich leicht mit einem Produktdatenblatt selbst bestimmen. Aus der Nennleistung des Moduls kann man auch den Wirkungsgrad eines Moduls näherungsweise errechnen mit:

Wirkungsgrad = Nennleistung [Wp] / (Zellfläche [m²] x Einstrahlungsstärke STC [W/m²])

Beispiel: ein Modul mit einer Leistung von 250 Watt und den Abmessungen 1640 x 992 mm hat eine Fläche von 1,654 m². Wirkungsgrad = 250 W / (1,654 m² x 1000 W/m²) = 15,1%.

Beim Flachdach-Montagesystem für Photovoltaik-Module einer Solaranlage muss gewährleistet sein, dass die Unterkonstruktion sicher auf dem Dach steht. Dazu kann das Gestell mit dem Dach verschraubt werden. Einfach ist diese Verankerung bei einem Montagesystem, das auf einem Trapezblech-Dach verankert wird. Etwas komplizierter wird die Photovoltaik-Unterkonstruktion bei Flachdächern mit Bitumen- oder Folienbahnen. Hier müssen die Schrauben die Dachhaut durchdringen und bis zur Tragekonstruktion reichen. Achtung: Eine Dachdurchdringung, um ein PV-Montagesystem zu verankern, birgt stets ein Risiko. Bei nicht sorgfältiger Arbeit leidet die Dichtigkeit des Daches. Im ungünstigen Fall entstehen dann Schäden und hohe nachträgliche Kosten aufgrund mangelhafter Installation der Montagesysteme.

Ein PV-Gestell auf dem Flachdach zu verschrauben, ist keineswegs immer notwendig. Verschiedene Hersteller bieten mittlerweile andere Lösungen für Photovoltaik-Montagesysteme an. Solch eine Unterkonstruktion für PV-Module erhält dann oftmals eine zusätzliche Beschwerung durch Betonsteine oder andere Materialien. Eine andere Photovoltaik-Montagesystem-Variante setzt auf aerodynamische Effekte, die das Photovoltaik-Gestell auf dem Dach halten.

Statische Berechnungen sind bei PV-Großanlagen auf einem Flachdach unerlässlich. Jedes PV-Montagesystem ist eine zusätzliche Belastung fürs Dach, vor allem, wenn eine Zusatzbeschwerung fürs Gestell hinzukommt. Angaben der Montagesystem-Hersteller, die hier relevant sind, sind die durchs Montagegestell verursachte Flächenlast pro m² oder die Linienlast pro Meter. Wichtig sind auch Umgebungswerte wie die Wind- und die Schneelastzone, in der sich das jeweilige Haus mit Flachdach befindet, auf dem eine Photovoltaik-Unterkonstruktion installiert wird.

Wichtig ist auch: Nicht jede Unterkonstruktion ist kompatibel mit jedem Solarmodul. Manch ein Hersteller produziert Montagesysteme speziell für die von ihm vertriebenen Module. Andere PV-Montagesysteme sind nur für Dünnschichtmodule geeignet, wiederum andere eignen sich dagegen für fast alle Module. Antworten auf die Frage, zu welchen Modulen ein Montagegestell passt, geben:

* Freigabelisten der Hersteller

* Angaben der Hersteller zu Maßen passender Solarmodule fürs jeweilige Gestell.

Wichtig für den möglichen Energieertrag, den ein Photovoltaiksystem bringt, ist die Frage, in welchem Aufstellwinkel das Montagesystem die Module zur Sonne aufstellt. Es kann zugleich vorteilhaft sein, wenn ein Montagesystem Photovoltaik-Module wie die Flächen eines moderat geneigten Satteldachs zueinander aufstellt. Dann fallen Sonnenstrahlen von zwei Seiten auf Montagegestell und Module.

Montagesysteme für Flachdächer bieten in Deutschland u.a hb Solar, Inventux, Knubix, Schletter, Schüco, Hilti, HatiCon und Würth an.

gehört zu den wichtigen Kennzahlen von Solarmodulen. Sie bezeichnet die höchstmögliche Leistung eines Solarmoduls unter Normbedingungen (im engl. auch STC / Standard Test Conditions). Die Nennleistung wird in Watt Peak angegeben (Wp).

Als Normbedingung gilt in Deutschland eine Einstrahlungsstärke von 1000 Watt/qm und eine Modultemperatur von 25°C bei einer Luftmasse (engl. AM/Air Mass) von 1,5. Da die Normstrahlung in Deutschland relativ selten erreicht wird, liegt die Leistungsabgabe der Solarmodule oft unter der Nennleistung. Aus der Nennleistung kann man auch den Wirkungsgrad eines Moduls näherungsweise errechnen:

Wirkungsgrad = Nennleistung [Wp] / (Zellfläche [m²] x Einstrahlungsstärke STC [W/m²])

ist der Vertragspartner eines Anlagenbetreibers einer Photovoltaik Anlage. Der Netzbetreiber nimmt den erzeugten Solarstrom ab und entrichtet die Einspeisevergütung an den Anlagenbetreiber nach Rechnungsstellung.

Hierzu ist es üblich, dass Netzbetreiber und Anlagenbetreiber einen Einspeisevertrag über die Zahlungsmodalitäten schließen.

für Photovoltaikanlagen soll gewährleisten, dass eine PV-Anlage bei Wartungsarbeiten oder Notfällen, beispielsweise im Brandfall, abgeschaltet werden kann. Durch die konstante elektrische Spannung besteht möglicherweise Gefahr für Hilfs- und Rettungskräfte.

Eine gesetzliche Pflicht zur Nachrüstung einer Photovoltaikanlage besteht bislang nicht. Verschiedene Unternehmen bieten bereits Lösungen zur Notabschaltung an, die nachträglich installiert werden können. In neueren Anlagen sind stellenweise bereits Notabschaltungen in die Anlagenpakete mit integriert. Diese arbeiten zum Beispiel mit manuellen Notschaltern oder mit in die Brandmelder integrierten automatischen Systemen.

bezieht sich auf die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels des photoelektrischen Effektes, auch Photoeffekt genannt. Dies geschieht über Solarmodule, die wiederum aus vielen einzelnen Solarzellen bestehen. Für Photovoltaik kann nur das Sonnenlicht genutzt werden, das tatsächlich auf der Erdoberfläche bzw. den Solarmodulen auftrifft. Deshalb sind neben geografischen Faktoren - am Mittelmeer herrscht eine höhere Globalstrahlung als in Skandinavien - auch lokale Faktoren wie Ausrichtung, Montageneigung und eventuelle Verschattungen genau zu berücksichtigen.

Da Sonnenenergie frei zur Verfügung steht und durch eine Solaranlage direkt bezogen werden kann, ist Photovoltaik eine saubere und vor allem nachhaltige Energiequelle, die nicht zu erschöpfen ist und zählt daher zu den erneuerbaren Energien.

bezieht sich auf die Leistung eines Photovoltaikmoduls bei schwachen Lichtverhältnissen. Gerade für eine Photovoltaik Anlage in Deutschland spielt dies eine wichtige Rolle, da hier Bewölkung oft für schwächere Lichtverhältnisse sorgt.

Maßgeblich für die Leistung von Solarmodulen bei Schwachlicht ist hierbei der Modulwirkungsgrad. Dieser bezieht sich standardmäßig auf ideale Lichtverhältnisse von 1000 W/m². Beim Schwachlichtverhalten geht man von einer Einstrahlung von 200 W/m² aus. Je höher der Wert für den Wirkungsgrad liegt, desto mehr Strom kann ein Modul bei wenig Licht produzieren. Vor allem Dünnschichtmodule können Schwachlicht sehr gut ausnutzen.

ist die Sonneneinstrahlung, die auf der Erde aufkommt und mit Hilfe der Solartechnik für die Energieversorgung genutzt wird. Sie wird gemessen in Watt pro Quadratmeter, üblicherweise abgekürzt als W/m². Der Wert in W/m², den die Solarenergie bei Eintritt in die Erdatmosphäre hat, wird Solarkonstante genannt. Die auf der Erde tatsächlich aufkommende Strahlung, die für die Energieumwandlung nutzbar gemacht werden kann, ist die Globalstrahlung.

Die Leistung von Photovoltaikmodulen wird standardmäßig bei einer Sonneneinstrahlung von 1000 W/m² gemessen. Daraus ergibt sich ein Leistungswert in Kilowatt-Peak (kWp), der Module verschiedener Hersteller vergleichbar macht.

auch Solaratlas genannt, erlauben es, mit wenigen Mausklicks herauszufinden, wie gut das eigene Dach für eine Photovoltaik Anlage geeignet ist.

Eine Dachfläche sollte möglichst vollständig nach Süden ausgerichtet sein, damit die Photovoltaik Anlage die Solarstrahlung optimal aufnimmt. Allerdings sorgen geringfügige Abweichungen nach Südwest oder Südost auch nur für leichte Einbußen beim Ertrag der Anlage. Außerdem sollten keine umliegenden Gebäude oder Bäume Schatten auf die Solarmodule werfen. Des Weiteren ist eine Dachneigung zwischen 20 und 60 Grad optimal zur Montage der Solarmodule.

In vielen größeren Städten existieren bereits Solarkataster, welche anzeigen, wie gut die einzelnen Dachflächen für Photovoltaik Anlagen geeignet sind. Solarkataster werden momentan schon in mehr als 20 deutschen Städten genutzt. Zurzeit gehören Berlin, Bielefeld, Bonn, Braunschweig, Darmstadt, Düsseldorf, Freiburg, Gelsenkirchen, Hamburg, Kaiserslautern, Karlsruhe, Lage, Landkreis Rhein/Sieg, Lörrach, Mainz, Mülheim/Ruhr, München, Offenbach, Osnabrück, Rottweil, Rüsselsheim, Rudolstadt, Schwerte, Trier, Landkreis Trier-Saarburg, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Wiesbaden und Wuppertal zu den Städten bzw. Landkreisen, für die ein Solaratlas zur Verfügung steht. Die Solaratlas-Erfassung für die Photovoltaik in Deutschland erweitert sich jedoch von Tag zu Tag.

Zur Erstellung des Solaratlas ermittelt ein Geographisches Informationssystem (GIS) auf Basis von Flugzeugscannerdaten mit hoher Auflösung, welche Dachflächen für Photovoltaik geeignet sind. Mithilfe einer Formel werden im Solaratlas außerdem Faktoren wie Verschattung im Jahresverlauf, Sonnenstand und Dachausrichtung berücksichtigt. So kann mithilfe von einem Solarkataster für jedes Dach ausgedrückt werden, welches Potenzial für die Photovoltaik besteht. Mithilfe dieser Solarkataster können beispielsweise der potenzielle Solarstromertrag, die CO2 Einsparung und somit die Umweltbilanz der Photovoltaik Anlage sowie das notwendige Investitionsvolumen individuell und kostenfrei berechnet werden.

Die Nutzung von einem Solaratlas ist unabhängig, kostenlos und für jedermann online einsehbar. Daher bestehen jedoch auch Zweifel am Datenschutz des Solaratlas. Es kursiert der Vorwurf, dass Daten der Solarkataster an Handwerker und Banken weiterkauft werden, um den Solarkataster-Informationsdienst zu finanzieren. Bald soll daher ein Datenschutz-Konzept für Solarkataster und andere Geodatendienste erarbeitet werden.

Ein Solarkataster bietet eine gute Ersteinschätzung, wie gut ein Dach sich für eine Photovoltaik Anlage eignet. Der Solaratlas ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit, Fachbetriebe zu finden, die im Anschluss eine professionelle Planung durchführen.

Stromnetze mit einem erhöhten Anteil an erneuerbaren Energien benötigen eine andere Struktur als herkömmliche Netze mit zentralen Großkraftwerken. Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit, und um den individuellen Eigenverbrauch von Solarstrom bei Kleinanlagen zu erhöhen (was in einer vorteilhafteren Einspeisevergütung für Photovoltaik resultiert), sind vermehrt Klein-Stromspeicher in der Diskussion.

Aktuelle Stromspeicher für PV-Anlagen reichen beispielsweise aus, um ein durchschnittliches Einfamilienhaus nachts mit gespeichertem Solarstrom zu versorgen. In Bezug auf moderne Stromnetze sollen sie langfristig auch dazu dienen, fremd erzeugten Strom anderer Anlagen zwischenspeichern zu können. Bei Stromausfällen kann solch ein Stromspeicher auch zusammen mit einem intelligenten Wechselrichter die Anlage auf Inselbetrieb umschalten und somit eine Grundstromversorgung sicherstellen.

Eine weiträumige Ausstattung mit diesen meist auf Lithium-Ionen, Bleigel oder Lithium-Eisen-Phosphat (LeFePo4) Basis operierenden Batterien steht bislang jedoch aus und die Technologie(n) befinden sich noch in weiträumiger Entwicklung und Erprobung.

Schattenwurf kann die Leistung Ihrer Photovoltaikanlage empfindlich beeinflussen. Die Bahn der Sonne sollte deshalb in der Planungsphase genau berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass die Anlage möglichst zu keiner Tages- oder Jahreszeit im Schatten liegt. Fachbetriebe helfen Ihnen, die Toleranzgrenze der Verschattung zu bestimmen.

Um herauszufinden, ob eine Photovoltaikanlage verschattet wird, sollten Sie das Dach beobachten. So finden Sie heraus, ob beispielsweise Bäume, andere Häuser, Berge oder Schornsteine die direkte Sonneneinstrahlung behindern. Wichtig ist, dass Sie die Beobachtung einen ganzen Tag über durchführen. Wirft ein umstehender Baum zu Beginn des Tages keinen Schatten kann dies am Nachmittag der Fall sein.

Bedenken Sie außerdem, dass die Photovoltaikanlage mindestens 20 Jahre in Betrieb ist. Bäume wachsen und die Nachbarn könnten ihr Haus ausbauen – beachten Sie dies bei Ihren Überlegungen und klären Sie es möglicherweise mit Ihren Nachbarn ab.

Die Bahn der Sonne ändert sich über das Jahr und somit auch der Schatten. Wer ganz genau abklären will, wie hoch die Verschattung seiner Photovoltaikanlage ist, sollte die Dachfläche mindestens ein halbes Jahr beobachten. Hilfe leistet hier ein so genannter Sonnenstandanalysator. Auf einer durchsichtigen Folie sind die Sonnenbahnen eingezeichnet. Diese wird auf dem Dach so ausgerichtet, wie die Module später angebracht werden sollen. So können die Schatten, die umliegende Hindernisse werfen, für das Jahr berechnet werden. Solch eine genaue Berechnung ist jedoch meistens nicht notwendig.

Auf Flachdächern werden mehrere Reihen von Photovoltaikmodulen angebracht, da das Dach in den meisten Fällen groß genug ist. Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass der Abstand zwischen den Reihen ausreichend ist, damit die Solarmodule keinen Schatten aufeinander werfen. Als Faustregel für den optimalen Abstand gilt das 5-fache der Breite der Modulreihen.

Falls doch eine geringfügige Verschattung auftritt, stellt dies meistens nur eine geringe Ertragsminderung dar. Sprechen Sie mit ihrem Photovoltaik-Fachbetrieb vor Ort um abzuklären, wie viel Verschattung tolerabel ist.

bezeichnet die vollständige Weitergabe des erzeugten Stroms aus einer Photovoltaik Anlage an den örtlichen Netzbetreiber. Der Anlagenbetreiber verbraucht in diesem Fall den Solarstrom nicht selbst (auch nicht teilweise), sondern bezieht seinen Haushaltsstrom ebenfalls über das örtliche Stromnetz.

Die Volleinspeisung wird dem Netzbetreiber vertraglich vereinbart und die Höhe der gesetzlichen Einspeisevergütung festgelegt. Diese unterscheidet sich für Volleinspeisung und Eigenverbrauch von Solarstrom.

Eine Photovoltaikanlage ist wartungsarm, doch eine regelmäßige professionelle Wartung ist aus mehreren Gründen sinnvoll, denn sie sichert den langfristigen Ertrag und erhält Garantieansprüche. Die Leistungen im Wartungsvertrag Photovoltaik sind breit gefächert: vom Fernmonitoring und vierteljährlichen Sichtkontrollen bis hin zur jährlichen Detailanalyse lässt sich ein Wartungsvertrag auf die individuellen Bedürfnisse zuschneiden.

Einige Anhaltspunkte über den Zustand der Photovoltaik Anlage kann man selbst sammeln. Um festzustellen, ob eine Photovoltaik Anlage gut funktioniert, sollte man die Erträge regelmäßig überprüfen und die Werte mit Werten aus entsprechenden Datenbanken vergleichen. Ist die Photovoltaik-Anlage bereits länger im Betrieb, dienen Vorjahreswerte als Vergleich. Liegt der aktuelle Ertrag deutlich unter diesen Werten, sollte ein Fachmann die Anlage überprüfen.

Verschmutzungen wie zum Beispiel Staub werden größtenteils auf natürlichem Wege von Regen und Schnee beseitigt. Laub, Moos, Vogelkot oder andere größere Verschmutzungen sollten allerdings manuell entfernt werden, da diese die Leistung der Photovoltaikanlage mindern.

Alle weitergehenden Arbeiten sollte ein Fachbetrieb per Wartungsvertrag übernehmen: manche Hersteller fordern eine regelmäßige Wartung, damit die Garantie bestehen bleibt. Dies sollte beim Kauf einer Anlage abgeklärt werden. Professionelle Photovoltaik Wartung entbindet den Betreiber auch von Arbeiten, die potentiell gefährlich sind (wie Reinigungsarbeiten auf dem Dach), oder mangels technischer Ausstattung oder Fachwissen kaum in Eigenregie durchführbar sind.

Ein Wartungsvertrag für Photovoltaik enthält verschiedene Leistungen. Neben einem kontinuierlichen Fernmonitoring findet meist eine Sichtkontrolle der Solarmodule statt: sind die Module eventuell verschmutzt oder weisen sie Beschädigungen an Glas oder Rahmen auf? Auch die Kontrolle der Unterkonstruktion sollte Bestandteil von einem Photovoltaik Wartungsvertrag sein. Hierbei wird festgestellt, ob Schrauben, die Befestigung und Klemmverbindungen intakt sind und die Dachhaut wird auf Fehler überprüft. Auch die Kontrolle der Zähleranlage ist sinnvoller Teil von einem Wartungsvertrag.

Ein weiterer wichtiger Punkt in einem Wartungsvertrag ist die Kontrolle vom Wechselrichter. Neben einer Kontrolle der Steckkontakte und Anschlüsse sollte auch die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen überprüft werden. Auch die technisch-elektrische Leistungsfähigkeit - beispielsweise die DC-Leerlaufspannung - des Wechselrichters sollte mit den Sollwerten abgeglichen werden. Am Ende der Wartung erstellt der Fachbetrieb ein Ergebnisprotokoll, von welchem man sich ein Exemplar aushändigen lassen sollte - im Schadenfall hilft es bei der Inanspruchnahme einer Photovoltaik Versicherung.

Neben den handelsüblichen Bestandteilen von einem Wartungsvertrag sind die Konditionen variabel und verhandelbar. So kann zum Beispiel eine Sichtkontrolle vierteljährlich durchgeführt werden, während eine genaue Inspektion der Photovoltaik-Anlage im jährlichen Rhythmus stattfindet. Ebenso vielfältig ist die Laufzeit von einem Wartungsvertag gestaltbar: von einem Jahr bis zur Gesamtlaufzeit einer Anlage.

Die Kosten einer Photovoltaik Wartung werden über verschiedene Methoden berechnet. Während manche Firmen Pauschalen von circa 100 Euro für eine Wartung veranschlagen, sind für regelmäßige Inspektionen Preise von 7 - 12 Euro pro installiertem Kilowatt Leistung in einem langfristigen Wartungsvertrag üblich.

Ein Wechselrichter (auch Inverter) ist ein elektrisches Gerät, das den vom Solargenerator produzierten Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umrichtet.

Die leistungsfähigsten Solarmodule nützen wenig, wenn Sie nicht mit einem leistungsstarken Wechselrichter zusammenarbeiten.

Dabei kommt es u.a. auf den Wirkungsgrad des Wechselrichters an. Je geringer, desto mehr erzeugter Strom geht durch Umwandlungsverluste verloren. Sehr gute Wirkungsgrade bewegen sich heute bei über 97%. Eine Beispielrechnung ergibt, dass schon drei Prozent Leistungsunterschied beim Spannungswandler etwa 1200 Euro Mindereinnahmen in 20 Jahren bei einer Leistung der Anlage von ca. 8 - 10 kWp zur Folge haben.

Wie viele Wechselrichter für eine Photovoltaikanlage erforderlich werden, orientiert sich an der DC-Nennleistung des Wechselrichters. An einen Wechselrichter mit 4kW DC-Nennleistung können z.B. 20 Module mit je 200 Watt-Peak Leistung angeschlossen werden.

Ältere Wechselrichter, die in der Masse vor 2012 installiert wurden, müssen in den kommenden Jahren nachgerüstet werden. Dies ist für Anlagenbetreiber jedoch kostenlos und unproblematisch. Betroffene Wechselrichter erhalten eine neue Software mit neuen Parametern, um der 50,2 Hertz Problematik gerecht zu werden.

Es gibt drei Varianten von Wechselrichtern für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen:

  • Modulwechselrichter

Modulwechselrichter werden am Solarmodul montiert und werden für Solarmodul-Leistungen von 100 Wp bis 1.400 Wp angeboten. Durch die ausgangsseitige (AC-seitige) Parallelschaltung werden Verluste aufgrund unterschiedlicher Beleuchtungsstärke der Module verhindert. Ein Trenntransformator dient der Sicherheit.

  • Stringwechselrichter

Stringwechselrichter sind mit einem Solarkabel mit mehreren in Reihe geschalteten Solarmodulen verbunden. Sie sind die heute am weitesten verbreiteten Wechselrichter in der Photovoltaik. Nachteile sind die hohen zu übertragenden Gleichspannungen und Probleme bei Teilabschattungen einzelner Module z. B. aufgrund von Wolken.

  • Zentralwechselrichter

Zentralwechselrichter sind große Wechselrichter, die meistens in einem eigenen Raum untergebracht sind. Vorteile sind hohe Wirkungsgrade. Nachteil: Bei einer Störung ist der gesamte Anlagenteil außer Betrieb.

Der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage drückt aus, wie viel Prozent der Sonnenenergie über den Photoeffekt in elektrischen Strom umgewandelt wird. Der höchste Wirkungsgrad von Photovoltaik Modulen liegt momentan bei 20 Prozent. Durch Fortschritte in der Forschung verbessern sich der Wirkungsgrad und damit auch die Energiebilanz kontinuierlich.

An sehr warmen und sonnigen Sommertagen reduziert sich jedoch die Leistung einer Photovoltaikanlage um etwa 10 Prozent. Das hat die Ursache, dass sich die Solarzellen zu stark aufheizen und nicht mehr optimal arbeiten. Der so genannte "Temperaturkoeffizient" gibt an, um wie viel Prozent sich die Leistung pro Grad Celsius verringert. Dieser Wert hängt stark davon ab, welche Solarmodule verwendet werden und liegt durchschnittlich zwischen -0,45 Prozent pro Grad Celsius bei kristallinen Photovoltaikmodulen und -0,2 Prozent bei Dünnschichtmodulen.

Durch eine einfache Maßnahme lässt sich die Temperatur der Solarzellen jedoch senken und der Wirkungsgrad steigern: wird bei der Installation ausreichend Abstand zwischen den Photovoltaikmodulen und der Dachfläche gelassen, ist der Ertrag von Photovoltaik optimal. Fachbetriebe für Photovoltaikanlagen beraten gern zur Energiebilanz der Photovoltaik. Mit dem Photovoltaikrechner kann man die Rentabilität einer Photovoltaikanlage bereits sehr gut abschätzen.

(auch: Zweiwegzähler oder Zweiwegezähler) kommt in der Photovoltaik zur Bestimmung des Eigenverbrauches zum Einsatz. Ein Zähler misst wie bei einer Anlage zur Volleinspeisung die von der Anlage erzeugte Strommenge. Ein Zweirichtungszähler ersetzt den herkömmlichen Bezugszähler.

Dieser besitzt zwei Zählwerke: ein Zähler misst den Strom, der aus dem öffentlichen Netz bezogen wird, während der andere den ins Netz eingespeisten Strom erfasst. Der Eigenverbrauchsanteil ergibt sich aus der Differenz zwischen dem erzeugten Strom und dem eingespeisten Strom. Je nach Anteil des Eigenverbrauches gibt es unterschiedliche Tarife laut Photovoltaik Einspeisevergütung.