Die Höhe der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen richtet sich nach dem Monat der Inbetriebnahme und der Größe der Solaranlage. Die Bundesnetzagentur hat folgende EEG-Vergütungssätze für April, Mai und Juni 2015 veröffentlicht (in Cent / kWh):

Wenn eine bestehende Photovoltaikanlage erweitert wird und die neue Anlage mit der alten Anlage vergütungsbezogen zusammengefasst wird, dann erhält die neue Anlage immer auch die aktuell gültige Einspeisevergütung. Die alte Photovoltaikanlage kann nicht zu den damals gültigen Vergütungssätzen erweitert werden.

Erklärungen zur Tabelle

Anlagengröße

  • Es gibt 4 Vergütungsklassen für Dachanlagen: bis 10 kW, 10 bis 40 kW, 40 bis 1.000 kW, 1.000 kW bis 5.000 kW (5MW)
  • Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen und Flächen längs von Autobahnen und Schienenwegen erhalten eine einheitliche Einspeisevergütung.
  • Dach- und Freiflächenanlagen, die eine Leistung jenseits von 5 Megawatt haben, erhalten keine Einspeisevergütung.

Das Fachmagazin Photon (www.photon.de) hat 2010 166 Hersteller befragt. Diese verfügen über 3.146 verschiedene Modultypen, die sich wie folgt aufteilen:

Die gängigsten Module sind demnach poly-, gefolgt von monokristallinen Modulen.

Obwohl noch sehr wenig verbreitet, stellen auch die anderen Modultypen interessante Möglichkeiten für eine ideale Installation einer PV-Anlage dar.

Eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Modultypen ist unter „Downloads“ meinem Vortrag „Überblick über den neuesten technischen Stand und Aussichten der technischen Weiterentwicklung“ zu entnehmen.

Photovoltaik basiert auf dem photovoltaischen Effekt, d.h. bestimmte Materialien (Halbleiter, z.B. Silizium) haben die Eigenschaft, direkt aus dem Sonnenlicht Elektrizität zu erzeugen.

In einer ca. 0,3 mm dünnen Scheibe aus hochreinem Silizium werden durch gezieltes Einbringen von Fremdatomen (Dotieren, z.B. mit Bor oder Phosphor) zwei Schichten mit unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften erzeugt. Trifft Licht auf die Solarzelle, so bewirkt die Lichtenergie, dass Ladungsträger (Elektronen) von einer Schicht in die andere wechseln. An den äußeren Kontakten entsteht damit eine Spannung von ca. 0,5 Volt. Bei Anschluss eines Verbrauchers fließt Strom.

Zum Betrieb einer PV-Anlage werden üblicherweise 6 Komponenten benötigt:

  1. der Solargeneratoren mit entsprechender Unterkonstruktion, der aus mehreren
  2. Solarmodulen besteht, die wiederum aus einzelnen
  3. Solarzellen aufgebaut sind,
  4. spezielle Solar-Verbindungskabel führen den Gleichstrom zum
  5. Wechselrichter, wo er in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt und dann über
  6. den Einspeisezähler registriert wird bevor er in den
  7. Speicher oder das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Nach dem Wechselrichter steht bei Eigenverbrauchsanlagen der Sonnenstrom zum eigenen Verbrauch zur Verfügung und kann so den teureren Bezugsstrom aus dem öffentlichen Stromnetz ersetzen.

Das örtliche Stromversorgungsunternehmen ist verpflichtet, den Sonnenstrom abzunehmen und zu einem gesetzlich festgesetzten Preis für 20 Jahre plus die Monate im Herstellungsjahr zu vergüten (Einspeisevergütung).

Unter Photovoltaik (oder Fotovoltaik) versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung der meisten Raumflugkörper im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

Der Name leitet sich ab aus dem Wortstamm ‘phot’ des altgriechischen Substantivs ‘phos’ „Licht“ (…) sowie aus der SI-Einheit für die elektrische Spannung, dem Volt (nach Alessandro Volta). Die Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik, die weitere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt. (Auszug aus Wikipedia)

Mit Hilfe der Solartechnik lässt sich die Sonnenenergie wie folgt nutzen:

  • Sonnenwärmekraftwerke erzeugen mit Hilfe von Hitze und Wasserdampf elektrischen Strom.
  • Pflanzen und pflanzliche Abfälle werden so verarbeitet, dass nutzbare Flüssigkeiten (z. Bio-Äthanol, Rapsöl) oder Gase (z. B. Biogas, gereinigt wird daraus Methan) entstehen.
  • Wind- und Wasserkraftwerke erzeugen elektrischen Strom.
  • Solarkocher /-öfen erhitzen Speisen oder sterilisieren medizinisches Material.
  • Sonnenkollektoren erzeugen Wärme und Hitze (Solarthermie bzw. Photothermie).
  • Solarzellen erzeugen elektrischen Gleichstrom (Photovoltaik).

Photovoltaik-Module (links) und Solarthermie-Kollektoren (rechts oben) auf einem Dach.

Eine Photovoltaik Solaranlage erzeugt Strom, für den Sie als Anlagenbetreiber Geld über das Energieversorgungsunternehmen vom Staat bekommen. Und das fest für 20 Jahre plus die Monate im Herstellungsjahr. In dieser Zeit erwirtschaftet die Photovoltaik Solaranlage mehr Geld, als Sie für die Anschaffung und den Betrieb der Anlage ausgeben.

Lohnt sich eine Solaranlage?

Die Rechnung scheint bei Photovoltaik aufzugehen. Dazu muss gesagt werden, dass die Anschaffungskosten für eine Photovoltaik Solaranlage kontinuierlich sinken. Und das seit Jahren. Gleichzeitig wird aber auch die Einspeisevergütung, also das Geld, das Sie als Anlagenbetreiber vom Staat für den erzeugten Strom bekommen, kontinuierlich gekürzt, um Kosten und Nutzen einander anzugleichen.

Ob sich eine Photovoltaik Solaranlage lohnt, wird in diesem Zusammenhang immer wieder aufs Neue thematisiert.

Die Buch Solar GmbH unterbreitet Ihnen gerne ein individuelles und kostenloses Angebot mit einer Ertragsvorschau.

Aktuell lohnt sich eine Solaranlage zur Stromerzeugung aber auch noch aus einem anderen Grund. Mit Photovoltaik lässt sich Strom mittlerweile schon zum gleichen Preis (und günstiger) erzeugen wie Strom, den man vom Netzbetreiber bezieht. Mit dem Aufkommen von Stromspeichern und einer eigenen Förderung für diese Speicher lohnt sich eine Solaranlage zunehmend auch, um den selbst erzeugten Strom selbst zu verbrauchen (anstatt ihn vollständig einzuspeisen).

Gute Gründe für die Installation einer Solarstromanlage, denn Solarstrom ist

wirtschaftlich

  • Photovoltaik ist eine lohnende Geldanlage mit guter Rendite. Investition und Ertrag sind, durch staatlich garantierte Einspeisevergütungen, überschaubar und langfristig kalkulierbar. Die Investition amortisiert sich innerhalb der Nutzungsdauer.
  • Die Installation einer Photovoltaik-Anlage führt zur Wertsteigerung des Gebäudes.
  • Die Photovoltaikanlagen sind einfach und schnell zu installieren.
  • Die Photovoltaikanlagen sind robust, fehlertolerant und extrem wartungsarm. Es kommt nicht zu betriebsbedingten Abnutzungen durch bewegte Teile oder Stoffe.
  • Keine Strompreiserhöhungen für Solarstrom zu erwarten.

ökologisch

  • Photovoltaik-Anlagen reduzieren die Schadstoffbelastung, schonen die natürlichen Ressourcen und leisten damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. 1000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom entsprechen 100 Liter Heizöl.
  • Die Nutzung von Solarenergie ist mit keinerlei Risiken für die Umwelt verbunden.
  • Photovoltaik-Anlagen reduzieren den CO2-Ausstoß deutlich.
  • Solarzellen erzeugen elektrischen Strom ohne Brennstoff zu verbrauchen.
    • Abgas-Emissionen
    • Entstehung von Abwärme
    • Abfallerzeugung
    • bewegte Teile und Lärm

sozial

  • Mit dem eigenen Kraftwerk auf dem Haus sind Sie energetisch unabhängiger. 40 m2 Dachfläche reichen aus, um Ihren persönlichen Energiebedarf zu decken.
  • Photovoltaik-Anlagen fördern ein neues Bewusstsein im täglichen Umgang mit Energie.
  • Solarmodule sind wiederverwertbar und belasten nicht zukünftige Generationen.

Meist sind es die attraktiven wirtschaftlichen Gründe, die die Betreiber von Photovoltaikanlagen überzeugt haben, wie:

  • hohe, staatlich garantierte Einspeisevergütung auf 20 Jahre zzgl. Monate im Errichtungsjahr, Investition langfristig und überschaubar kalkulierbar
  • Die Investition amortisiert sich deutlich innerhalb der Nutzungsdauer.
  • PV-Anlagen sind eine lohnende Geldanlage mit guter Rendite.
  • Als Selbstnutzer kann Ihre PV-Anlage die Rendite deutlich steigern.
  • bewährte, ausgereifte Technik seit mittlerweile über 20 Jahren mit langer Gewährleistungsdauer von bis zu 25 Jahren
  • PV-Anlagen sind einfach und schnell zu installieren.
  • PV-Anlagen sind robust, fehlertolerant und extrem wartungsarm. Abnutzungen durch bewegte Teile treten nicht auf.
  • Die PV-Anlage führt zur Wertsteigerung des Gebäudes.
  • Für Solarstrom sind keine Strompreiserhöhungen zu erwarten.
  • Je mehr wir Solarstrom nutzen, umso günstiger wird er.

Es gibt aber auch schlagkräftige, ökologische Argumente für eine Solarstromanlage:

  • Sonnenenergie steht unbegrenzt zur Verfügung und kostet nichts.
  • wichtiger Beitrag zur CO2-Emissionsminderung
  • PV-Anlagen reduzieren die Schadstoffbelastung, schonen die natürlichen Ressourcen und leisten damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. 1.000 kWh Solarstrom entsprechen 100 l Heizöl.
  • Die Nutzung von Solarenergie ist ohne Risiko für die Umwelt.
  • Solarzellen erzeugen elektrischen Strom ohne Brennstoffverbrauch, Abgase, Abwärme, Abfallerzeugung, bewegte Teile und ohne Lärm.

Aber auch soziale Gründe sprechen für die Nutzung von Photovoltaikanlagen:

  • Ca. 30-40 m² Dachfläche reichen aus, um Ihren persönlichen Energiebedarf zu decken. Sie sind damit unabhängiger.
  • Solarmodule sind recyclebar und belasten nicht zukünftige Generationen.
  • PV-Anlagen fördern ein neues Bewusstsein im täglichen Umgang mit Energie.
  • Die Nutzung von Solarenergie trägt weltweit dazu bei, militärische Konflikte um fossile Ressourcen zu vermeiden und Armut zu verringern und ist selbst als Ziel militärischer und terroristischer Angriffe unattraktiv.