Wirkungsgrad

 

Der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage drückt aus, wie viel Prozent der Sonnenenergie über den Photoeffekt in elektrischen Strom umgewandelt wird. Der höchste Wirkungsgrad von Photovoltaik Modulen liegt momentan bei 20 Prozent. Durch Fortschritte in der Forschung verbessern sich der Wirkungsgrad und damit auch die Energiebilanz kontinuierlich.

An sehr warmen und sonnigen Sommertagen reduziert sich jedoch die Leistung einer Photovoltaikanlage um etwa 10 Prozent. Das hat die Ursache, dass sich die Solarzellen zu stark aufheizen und nicht mehr optimal arbeiten. Der so genannte “Temperaturkoeffizient” gibt an, um wie viel Prozent sich die Leistung pro Grad Celsius verringert. Dieser Wert hängt stark davon ab, welche Solarmodule verwendet werden und liegt durchschnittlich zwischen -0,45 Prozent pro Grad Celsius bei kristallinen Photovoltaikmodulen und -0,2 Prozent bei Dünnschichtmodulen.

Durch eine einfache Maßnahme lässt sich die Temperatur der Solarzellen jedoch senken und der Wirkungsgrad steigern: wird bei der Installation ausreichend Abstand zwischen den Photovoltaikmodulen und der Dachfläche gelassen, ist der Ertrag von Photovoltaik optimal. Fachbetriebe für Photovoltaikanlagen beraten gern zur Energiebilanz der Photovoltaik. Mit dem Photovoltaikrechner kann man die Rentabilität einer Photovoltaikanlage bereits sehr gut abschätzen.

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