Schneelast

 

hat im Zusammenhang mit der Dachlastreserve zentrale Bedeutung für die Installation einer Photovoltaikanlage. Schnee wirkt als Flächenlast auf die tragende Konstruktion eines Daches ein. Eine Statikprüfung muss vorab ermitteln, ob die Tragwerkssicherheit des Daches mit Photovoltaikanlage bei Schneefall gegeben ist.

Schneelast ist im Winter eine große Herausforderung für Photovoltaik. Fällt besonders viel Schnee und ist dieser sehr nass, wirkt ein hohes Gewicht auf die Anlage. Solarmodule können mitunter beschädigt werden. Für Anlagenbetreiber und Interessenten ist es daher wichtig, das Schneeaufkommen mit in die Planungs- und Betriebsphase einzubeziehen. Für eine annähernd genaue Berechnung ist Deutschland in vier Schneelastzonen eingeteilt. In welcher Zone Sie sich befinden, können Sie auf der Internetseite SchneeLast.info bequem per Postleitzahlensuche herausfinden.

Die Schneelast ist abhängig von der geografischen Lage und Höhe über dem Meeresspiegel. Deutschland ist in vier Schneelastzonen eingeteilt, für die laut DIN 1055-5 feste Werte (kN/m²) gelten.

Positiv auf die Schneelast wirkt sich die Dachneigung der Photovoltaikanlage aus. Je höher die Dachneigung umso mehr reduziert sich die Last, da der Schnee besser abrutschen kann. Bei besonders hohem Schneeaufkommen sollte jedoch der Schnee vom Dach entfernt werden.

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