PV Thermografie

 

Ist eine bildliche Darstellung der Strahlungsverteilung auf einem stofflichen Körper. Das Messprinzip beruht darauf, dass jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes von 0°K (-273°C) elektromagnetische Wärmestrahlung (infrarot IR-Strahlung) emittiert. Die Wärmebildkamera sieht Strahlung, die das menschliche Auge nicht sieht. Der IR-Sensor erfasst berührungslos die temperaturabhängige Eigenstrahlung des Messobjektes und visualisiert diese.

Die PV Thermografie erlaubt mit Hilfe bildgebender Verfahren eine Fehleranalyse bei Photovoltaikanlagen durchzuführen. Mit PV Thermografie kann man Produktionsfehler, Beschädigungen, Defekte, Verschattungsprobleme und Verschaltungsfehler an einer Anlage erkennen – auch weitere Komponenten wie elektrische Leitungen oder die Wechselrichter können analysiert werden.

Oft werden defekte Teile z.B. durch eine deutlich höhere Temperatur sichtbar: während ein Hotspot in einer Zelle meist auf einen Schaden im Zellinneren hindeutet, können mehrere erwärmte Zellen auf defekte Dioden oder Kurzschlüsse hindeuten. Die PV Thermografie stellt hohe Anforderungen an die Qualität der IR Kamera und die Qualifikation des Thermographen.

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