Modulwirkungsgrad

 

gibt an, wieviel Sonnenenergie Solarmodule in nutzbaren Strom umwandeln. Der Modulwirkungsgrad wird meist in Prozent unter Berücksichtigung von Laborbedingungen (STC – Standard Test Conditions) angegeben und variiert in der tatsächlichen Nutzung. Bei einem Modulwirkungsgrad von 20 % würde ein Fünftel der einstrahlenden Energie zu elektrischer Leistung. Der Modulwirkungsgrad ist als solcher nicht an eine bestimmte Fläche gebunden, sondern modulspezifisch. Aktuelle Modulwirkungsgrade bewegen sich in einem Bereich von sechs bis zwanzig Prozent, je nach Art des Solarmoduls.

Der Modulwirkungsgrad lässt sich leicht mit einem Produktdatenblatt selbst bestimmen. Aus der Nennleistung des Moduls kann man auch den Wirkungsgrad eines Moduls näherungsweise errechnen mit:

Wirkungsgrad = Nennleistung [Wp] / (Zellfläche [m²] x Einstrahlungsstärke STC [W/m²])

Beispiel: ein Modul mit einer Leistung von 250 Watt und den Abmessungen 1640 x 992 mm hat eine Fläche von 1,654 m². Wirkungsgrad = 250 W / (1,654 m² x 1000 W/m²) = 15,1%.

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