Globalstrahlung

 

meint die Energiemenge, die von der Sonne ausgehend auf der Erdoberfläche auftrifft. Der Wert wird in Watt pro Quadratmeter (W/m²) angegeben und bezieht sich auf eine Einstrahlungsdauer von 1 Sekunde.

Die Globalstrahlung wird von der Bewölkung beeinflusst. Bei wolkenlosem Himmel treffen in einer Sekunde rund 1.000 W/m² auf die Erdoberfläche. Bei bedecktem Himmel kann der Wert bis auf 50 W/m² und darunter sinken. Die Globalstrahlung ist deshalb als Summe aus direkter und diffuser Strahlung definiert. Sie unterscheidet sich damit von der Solarkonstante. Die Globalstrahlung beeinflusst in direktem Maße den Ertrag einer Photovoltaikanlage (neben technischen Faktoren und Ausrichtung der Anlage zur Sonne). Die Jahressumme für 2010 variiert in Deutschland zwischen 982 kWh/m² und 1.191 kWh/m² je nach Region. Der Deutsche Wetterdienst weist in Karten die monatlichen und jährlichen Summen der Globalstrahlung aus.

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