Eigenverbrauch

 

Der Strom aus einer Photovoltaikanlage kann entweder komplett ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden, oder selbst verbraucht werden. Bis zum April 2012 gab es für diesen Eigenverbrauch verschiedene Entgeltstufen in der Photovoltaik Einspeisevergütung: einen Eigenverbrauchsanteil von bis zu 30% des erzeugten Stroms oder mehr als 30% des Stromes. Die Vergütung betrug für Kleinanlagen bis 30 kWp Leistung 12,36 Cent bei einem Eigenverbrauch von bis zu 30% und 16,74 Cent bei mehr als 30% Eigenverbrauch. Derzeit können Anlagenbetreiber mit einer Anlagengröße < 10 kWp sämtlichen Strom einspeisen oder selbst verbrauchen. Dabei wird der selbst verbrauchte Strom nicht noch zusätzlich gefördert.

Bei Anlagen > 10 kWp <1.000 kWp erhält der Betreiber ab dem 1.1.2014 nur noch 90% vergütet, 10% muss er also selbst verbrauchen.

Trotz niedrigeren Direktvergütungssätzen macht sich der Eigenverbrauch bezahlt, denn die Kosten für den vermiedenen Strombezug, bei dem die Strompreise z.B. bei > 25 Cent/kWh liegen und sich jährlich um mehrere Prozent erhöhen, steigert die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage deutlich.

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